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Campus für lebenslanges Lernen - Osterholz-Scharmbeck schafft innovative Bildungslandschaft
Im Quartier „Am Barkhof “, nahe dem Stadtzentrum, hat die Stadt Osterholz-Scharmbeck den idealen Lernort für das Campus-Projekt auf einer Fläche von etwa vier Hektar gefunden. Hier werden sich künftig zentrale Bildungsangebote der Stadt konzentrieren und inhaltlich zu einer flexiblen Bildungslandschaft vernetzen.
Campus als Lern- und Lebensraum
Das zentrale Element des Campus, die neue Oberschule, wird ab Ende 2012 Gestalt annehmen. Sie heißt „Lernhaus im Campus“ und entsteht als Ganztagsmodell aus der bisherigen Hauptschule und Realschule. Bereits sichtbar ist der erste Baustein auf dem Campus-Areal, das neue Medienhaus mit Aula und Mensa. Das Gebäude mit einem Investitionsvolumen von 5,2 Millionen Euro wird im Sommer 2012 eingeweiht. Beide Komplexe werden durch einen Platz verbunden, der vielfältig nutzbar ist und zusätzliche Aufenthaltsqualität bietet.
Einen wichtigen Impuls für die Planung des Campus lieferte die städtebauliche Perspektive. Bereits 2005 wurde bei der Realschule ein Sanierungsbedarf von rund fünf Millionen Euro festgestellt. Die Stadt hat dies als Chance erkannt, das „Lernhaus im Campus“ ins Leben zu rufen: Sie wird nicht nur das Gebäude zu einem Lernhaus umbauen. Sie wird auch ein neues Bildungskonzept in dieser künftigen Oberschule einführen. Diese Investition in das Lernhaus wird etwa zwölf Millionen Euro kosten.
Kernpunkt des pädagogischen Konzeptes im Lernhaus ist ein Ganztagsangebot. Die Schule ist damit nicht nur Ort des Lernens, sie wird zum Lebensort und schließt auch weite Teile der Freizeitgestaltung ein. Das Lernhaus im Campus wird Kristallisationspunkt einer neuen Pädagogik, die Schüler individuell fördert, positive Lernerfahrungen vermittelt und eine anregende Lernatmosphäre bietet. Das Lernhaus verbindet ein neuartiges architektonisches Konzept mit einem fortschrittlichen pädagogischen Modell. Denn die Lernumgebung hat großen Einfluss auf die Motivation und den Lernerfolg.
Der vollständige Artikel erschien in der Verbandszeitschrift des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der Stadt und Gemeinde 1-2 2012. Er steht unten zur Ansicht bereit.













