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SUMMARY:Kommunen gestalten Ernährung – Neue Handlungsfelder nachhaltiger 
 Stadtentwicklung
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DESCRIPTION:Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) veranstaltet zu
 sammen mit dem Verbundforschungsprojekt KERNiG der Universität Freiburg\
 , welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) g
 efördert ist\, den Auftakt seiner Veranstaltungsreihe „Kommunen gestalte
 n Ernährung - Neue Handlungsfelder nachhaltiger Stadtentwicklung“ am 22.
  Juli in Geestland.\n\n\nVon 16:00 bis 18:30 Uhr diskutieren Kommunalver
 treter:innen und Expert:innen aus der Wissenschaft über die Bedeutung vo
 n kommunaler Ernährung für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Für Kommun
 en spielen die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in vielen ihrer Auf
 gabenbereiche eine bedeutende Rolle. Bisher noch wenig berücksichtigt si
 nd jedoch die Auswirkungen der kommunalen Ernährungssysteme auf die Umwe
 lt. Insbesondere dieses Segment verfügt allerdings über ein hohes Potenz
 ial. In ganz Europa werden rund ein Drittel der gesamten Umweltbelastung
 en durch Konsum und Produktion von Lebensmitteln verursacht. Damit ist i
 hr Anteil höher als der des Mobilitäts- oder Energiesektors. Die nachhal
 tige Gestaltung von Ernährungsstrukturen in Städten und Gemeinden bietet
  zahlreiche kommunale Gestaltungsmöglichkeiten. Kommunen werden in Zukun
 ft neben ihrer Energieversorgung und Mobilität\, auch ihre Versorgung mi
 t Nahrungsmitteln neu aufstellen müssen. Nachhaltige und regionale Model
 le werden an Attraktivität gewinnen. Ernährung ist schon heute eines der
  Zukunftsthemen. In den meisten Kommunen finden sich längst nachhaltige 
 Ansätze in Bezug auf die Versorgung mit Lebensmitteln: seien es moderne 
 Urban-Gardening-Projekte\, welche Community-Building sowie regionale Ern
 ährung vereinen\, oder der klassische Wochenmarkt\, der sich vielerorts 
 großer Beliebtheit erfreut. Hier finden sich Ansatzpunkte\, welche auch 
 kleine Kommunen gut nutzen können\, um die eigene nachhaltigere Versorgu
 ng vor Ort auszubauen.\n\n\nDas Konzept „Kommunales Ernährungssystem“ me
 int jedoch noch mehr\, als „was auf den Teller kommt“\, nämlich die Viel
 falt an direkt und indirekt ernährungsbezogenen Aktivitäten und Beziehun
 gen zwischen allen relevanten Akteursgruppen – von der Stadtverwaltung ü
 ber Unternehmen und Betriebe\, Vereine und Initiativen bis zur Bevölkeru
 ng – in allen Bereichen von der Produktion\, über die Verarbeitung\, Ver
 sorgung\, Zubereitung bis hin zu Konsum und Entsorgung von Nahrungsmitte
 ln in der Stadt. Die Größe der Kommune oder der Grad ihrer agrarischen P
 rägung spielen dabei keine Rolle: Alle Städte und Gemeinden haben ein ko
 mmunales Ernährungssystem. Projektpartner des vom BMBF geförderten Verbu
 ndforschungsprojekt KERNiG ist die Stadt Leutkirch im Allgäu. Hier wird 
 bereits erfolgreich gezeigt\, wie Ernährung auf kommunaler Ebene nachhal
 tiger gestaltet werden kann.\n\n\nMit der Veranstaltungsreihe „Kommunen 
 gestalten Ernährung - neue Handlungsfelder nachhaltiger\nStadtentwicklun
 g“ wollen der DStGB gemeinsam mit dem vom BMBF geförderten Verbundforsch
 ungsprojekts KERNiG der Universität Freiburg mit Hilfe von Praxisbeispie
 len zeigen\, welche Potenziale in der Gestaltung kommunaler Ernährungssy
 steme verborgen liegen. Kommunen sollen ermutigt werden\, selbst diesen 
 Weg einzuschlagen.\n\n\nAnmeldung unter https://www.lyyti.fi/reg/Kommune
 n_gestalten_Ernaehrung_Geestland
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