Sicherheit

Sicherheitsinitiative „Kompass“ gewinnt auch im Jahr 2020 weiter an Zulauf


Seinen Ursprung fand das Programm des Hessischen Innenministeriums Ende 2017 in den Modellkommunen Bad Homburg, Schwalbach am Taunus, Hanau und Maintal. Ziel von „Kompass“ die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern. Durch die Zusammenarbeit und das aktive Netzwerk von Polizei, Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern komme es zur besseren Vernetzung der Sicherheitspartner in den Kommunen.

„Kompass“, die Abkürzung für Kommunalprogramm Sicherheitssiegel, zielt damit auf eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren ab, die nachhaltig miteinander arbeiten und Lösungsansätze für die individuellen Herausforderungen der Kommunen schaffen. Dabei werden die spezifischen Sicherheitsbedürfnisse der einzelnen Kommunen, wie die Sorgen und Ängste der Bevölkerung, erhoben und analysiert, um im weiteren Schritt passgenaue Lösungsangebote zu erarbeiten. Die Bürgerbefragungen geben außerdem Auskunft darüber, an welchen Orten sich die Menschen weniger sicher fühlen. Durch diese Erfahrungen können zielgerichtete und genaue Veränderungen auf Basis des Empfindens der Bürgerinnen und Bürger in die Gänge geleitet werden. Bestehende Ausgangslagen werden geprüft und anschließend werden Maßnahmen formuliert, wie die Sicherheit vor Ort verbessert werden kann. Das Hauptaugenmerk des Programms liegt dabei auf der Prävention. Wichtige Bestandteile sind dabei der freiwillige Polizeidienst, die Videoüberwachung oder Schutzmänner vor Ort.

Nach der Erprobung der Sicherheitsinitiative in den vier Modellkommunen kam es im Mai 2018 zur hessenweiten Ausweitung. Die guten Ergebnisse der Modellkommunen sorgten dafür, dass das Programm in Zukunft allen hessischen Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt werden sollte. Mittlerweile beteiligen sich 85 Kommunen mit mehr als 2,4 Millionen Menschen und für dieses Frühjahr sollen weitere 12 Kommunen aufgenommen werden.

Für weitere Informationen zu „Kompass“ und der Beteiligung an der Initiative hier.

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