Kultur

Konjunkturprogramm: Neustart Kultur


Es sind Mittel für unterschiedlichste Maßnahme vorgesehen:

  • Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

Rund 250 Millionen Euro wurden eingeplant, damit Kultureinrichtungen und -akteure bei der Wiederaufnahme ihres Betriebs unterstützt werden können. Hier liegt der Fokus auf Einrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, sowie soziokulturellen Zentren. Der Einbau von Schutzvorrichtungen oder die Modernisierung von Belüftungssystemen sind Beispiele für förderfähigen Maßnahmen.

  • Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen

Rund 480 Millionen Euro werden in die Unterstützung von kleinen und mittleren, privatwirtschaftlich finanzierten Kulturstätten und -projekten investiert, damit diese ihre künstlerische Arbeit wiederaufnehme können und neue Aufträge beispielsweise an Soloselbstständige vergeben können.

  • Förderung alternativer, auch digitaler Angebote

150 Millionen werden für digitale Angebote bereitgestellt, hier beispielsweise Projekte im Kontext Museum 4.0 oder neuere Formate der Digitalisierungsoffensive des Bundes.

  • Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und -projekte

Für bereits regelmäßig von Bund geförderte Kultureinrichtungen stehen noch einmal 100 Millionen Euro zur Verfügung, um die Einnahmeausfälle und Mehrausgaben aufgrund der Corona-Pandemie aufzufangen. Wenn Projekte gemeinsam mit Ländern oder Kommunen finanziert werden, stellt der Bund seinen Anteil an der Kofinanzierung zur Verfügung.

  • Hilfen für den privaten Rundfunk

20 Millionen werden für die Unterstützung kleiner, regionaler Sender bereitgestellt, deren Werbeeinnahmen weggefallen sind.

Alle geförderten Maßnahmen müssen bis spätestens Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein.

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