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Deutlich höhere Investitionen in IT und Digitalisierung nötig


Die Innovationskraft in insbesondere Informationstechnologien liegt im Vergleich zu anderen vergleichbaren Staaten – gemessen an der Wirtschaftskraft – sehr weit hinten. Um diese schwache Position Deutschlands auszugleichen, erfordert es deutlich höhere Investitionen. „Wir brauchen deutlich höhere Zukunftsinvestitionen in IT und Digitalisierung – und zwar jetzt“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. Die Digitalisierung ist gleichzeitig für andere Wirtschaftszweige wie die Automobilbranche oder Technologien in der Umwelt oder Produktion eine wesentliche Triebfeder. Damit ist die Digitalisierung Hoffnungsträger für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Wirtschaft. Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es eine doppelte bis dreifach höhere Investition in IT und Digitalisierung.

Die neue Analyse von KfW Research benennt mehrere Ansatzpunkte, um die digitale Transformation in Deutschland voranzutreiben.

Vielen Mittelständlern ist nicht klar, welche Vorteile die Digitalisierung für ihr Unternehmen bringen kann. Diese müssen insbesondere auch aus der strategischen Perspektive weitergedacht und umgesetzt werden. Vielmehr braucht es aber auch Lösungen für den Mangel an Fachkräften und Beschäftigten sowie für die bestehenden Schwierigkeiten bei der Finanzierung digitaler Projekte. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass gerade in der anhaltenden Corona-Krise Digitalisierungsvorhaben hintenangestellt werden könnten.

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