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Digitalisierung als wichtiger Standortfaktor für Städte und Gemeinden


Die Digitalisierung und der Schlagbegriff Smart City sind bereits seit einigen Jahren wichtige Themen für die Stadtentwicklung deutscher Kommunen. Die Ergebnisse der Bitkom-Studie unterstreichen die Relevanz der digitalen Entwicklung. Deutlich mehr als die Hälfte der Befragten –  58 Prozent – geben an, dass die eigene Stadt oder Gemeinde die Digitalisierung bis dato verschlafen habe. Etwas über ein Drittel der Befragten ist der Meinung, im Alltag von der Digitalisierung des eigenen Wohnortes zu profitieren. Insbesondere für die jüngste Altersgruppe zwischen 16-29 Jahren ist die Digitalisierung des Wohnortes wichtig. Ein Viertel der 16-29-Jährigen gibt an, dass eine zu langsame Digitalisierung des Wohn- bzw. Heimatortes ein möglicher Umzugsgrund ist. Bei den 30-64-Jährigen beträgt der Anteil gut ein Fünftel, 22 Prozent. Eine Minderheit von 20 Prozent der Befragten spricht sich generell gegen den Einsatz von digitalen Technologien aus. Dabei gebe es die größte Ablehnung in der Altersgruppe der Senior:innen ab 65 Jahren. Dennoch ist die Digitalisierungs-Skepsis mit 27 Prozent der Befragten in der Altersgruppe eine Minderheitsposition.

Die Studienautor:innen folgern die Relevanz der smarten City oder Gemeinde als Standortfaktor. Um junge Menschen vor Ort zu halten, sei die Investition in Digitalisierung erforderlich, um die Lebensqualität zu erhöhen. Auch für Unternehmen sei der Standort dadurch attraktiver. Die Studie zeigt allerdings auch, dass bei den Befragten eine Diskrepanz zwischen der Verwendung und dem Verständnis des Sammelbegriffs Smart City besteht. Den Begriff Smart City als Allgemeinbegriff für den Einsatz digitaler Technologien am Heimatort kennen 75 Prozent der Befragten und geben an, ihn bereits gehört oder gelesen zu haben. Allerdings geben nur 18 Prozent an, den Begriff erklären zu können und was sich konkret hinter den Technologien verbirgt, wie Verwaltungsdienstleistungen auf Online-Portalen oder intelligente Verkehrssteuerung. Ein gutes Drittel, 35 Prozent, weiß ungefähr was eine Smart City ist und 21 Prozent der Befragten kennen zwar den Begriff, können aber nicht äußern, worum es sich dabei handelt.

Die Ergebnisse der Studie unterstreichen dennoch die Relevanz der digitalen Infrastruktur für die Attraktivität deutscher Städte und Gemeinden. Bürger:innen fordern die Verbesserung digitaler Zugänge und Aktualität digitaler Technologien und Angebote. Die Digitalisierung von Städten, Gemeinden und Regionen ist das zentrale Thema der Smart Country Convention, die vom 26. bis 28. Oktober 2021 auf dem Berliner Messegelände stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie nachgeordneten Behörden und kommunalen Unternehmen.

Weitere Informationen zur Studie des Digitalverbands Bitkom hier.

Mehr zur Smart Country Convention auf der Homepage.

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