öffentlicher raum

Inklusive Stadtplanung


Die inklusive Stadtgestaltung ist angesichts der sich wandelnden Gesellschaft und verändernden Rollenbildern eine wichtige Aufgabe. Das heißt, dass die Raumkonzepte an die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Bürgerinnen und Bürger angepasst werden. Anstatt die Stadt in Bereiche wie Erwerbsarbeit, Versorgungsinfrastruktur und Wohnen aufzuteilen, wird „eine Stadt der kurzen Wege“ angestrebt. Dabei liegt die Idee zugrunde, wohnungsnahe Arbeitsplätze, Infrastruktur, attraktive Wohnquartiere und gut erreichbare öffentliche Verkehrsmittel zu schaffen und die Bereiche miteinander zu verknüpfen. Dieses Raumkonzept ist insbesondere für Bürgerinnen und Bürger elementar, die mit dem Fahrrad, Rollstuhl, Kinderwagen oder auch mit pflegebedürftigen Menschen unterwegs sind, um ihnen kurze und praktische Wege zu ermöglichen.

In der Entwicklungs- und Umsetzungsphase von Projekten soll mithilfe des Gender Planning geprüft werden, ob die zukünftige Raumnutzung gleichberechtigt ist und den Bedürfnissen aller gerecht wird. Das Ziel ist es, Orte zu kreieren, die barrierefrei sind, gut erschlossen, vernetzt und bedarfsgerecht interpretier- und nutzbar sind. Um dies zu gewährleisten wird in der ersten Phase eines Projektes mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort gesprochen, um ein Meinungsbild zu generieren und das Konzept an ihre Bedürfnisse und Meinungen anzupassen.

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