kinder und Jugend

Kinderfreundliche Kommunen – Die Umsetzung der Kinderrechte in deutschen Städten und Gemeinden


Eine kindgerechte und kinderfreundliche Kommune ist besonders wichtig, um kommunale Strukturen hinsichtlich der Kinderrechte zu verbessern und zu verändern. Daher unterstützt der Verein Kinderfreundliche Kommunen Städte und Gemeinden bei der Umsetzung kommunaler Angebote und Strukturen im Sinne der Kinderrechte. Kommunen, die sich am Programm beteiligen, absolvieren ein Programm, das an die individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten der Gemeinden angepasst ist. Mithilfe eines Aktionsplans wird auf festgelegte Standards hingearbeitet. Nach erfolgreicher Umsetzung erhalten die Kommunen das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Besonders ist dabei die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei der Erstellung des Aktionsplans, um ihre Ideen zu berücksichtigen und die Vorhaben nach ihren Vorstellungen umzusetzen.

Bei der Umsetzung der Maßnahmen fokussiert sich der Verein auf vier Schwerpunkte: Zum einen der Vorrang des Kinderwohls, bei dem Aspekte wie die gesundheitlichen Bedingungen, der Schutz vor Gewalt, sichere Räume oder Freizeitmöglichkeiten eine große Rolle spielen. Auch kinderfreundliche Rahmenbedingungen mit Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche sind wichtig für die Vermittlung, Vertretung und Durchsetzung von Kinderinteressen. Diese können in Form von Kinder- und Jugendbüros oder Beauftragten als Interessensvertretung umgesetzt werden. Als dritten Schwerpunkt fokussiert sich der Verein auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik. Mittels Kinder- und Jugendparlamenten, Kinder- und Jugendbeiräten oder ähnlichen Gremien können Kinder eigene Projekte entwerfen und umsetzen und sich aktiv an der Gestaltung der Kommune beteiligen. Schließlich ist auch das Recht auf Monitoring und Information zentral für den Ausbau der Kinderinteressen. Die Kommunen sollen generationenübergreifend über die Kinderrechte und alle vorhandenen Maßnahmen für junge Menschen informieren. Außerdem soll es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden, eigene Kommunikationsplattformen zu unterhalten.

Bereits eine Vielzahl von Kommunen hat sich an der Initiative beteiligt. Die Stadt Köln wurde beispielsweise im Jahr 2018 mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu beteiligten Städten und Gemeinde und zu dem Verein Kinderfreundliche Kommune finden sich hier.

 

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