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Mit Rap gegen Vermüllung und Vandalismus vorgehen


Obwohl die Stadt Heidenheim bereits im Zuge von Vandalismus und Vermüllung der Straßen die Bußgelder erhöht hat und insgesamt 1000 Taschen-Aschenbecher verschenkt hat, entschied sich die Stadt in Zusammenarbeit mit Künstler Philip Matas ein Musikvideo zu der Problematik zu entwickeln. Langfristig wollen die Initiatoren der Kampagne einen Imagewechsel in der Bevölkerung erzielen. Mit der Aktion „Rap gegen Vandalismus“ wird der Versuch veranlasst, ein Umdenken in der Bevölkerung stattfinden zu lassen. Der Rapsong soll sich primär an eine jüngere Zielgruppe richten, was aber nicht unmittelbar heißen soll, dass ausschließlich Jugendliche Hauptverursacher des Vandalismus und der Umweltverschmutzung sind. Da aber über die bisherigen Kommunikationswege der Stadt über das Amtsblatt oder die Internetseite diese Altersgruppe weniger angesprochen wird, hat man sich dazu entschieden auf diesem Wege das Bewusstsein für eine umweltfreundliche Lebensweise zu wecken. „Um die jüngere Zielgruppe zu erreichen, müssen wir ihre Sprache sprechen“, begründet die Social-Media Managerin der Stadt Heidenheim die Produktion des Musikvideos. Die Resonanz von Seiten der Bevölkerung und der Stadtverwaltung ist zufriedenstellend und gleichzeitig dankbar für die Zusammenarbeit mit dem Künstler Philip Matas und dem Produzenten Amain Johnson.

Heidenheims Musikvideo als Potenzial für andere Städte und Gemeinden erkennen

Das neue Format der Stadt Heidenheim zeigt, wie auch andere Städte und Gemeinden über digitale Netzwerke und Videoportale wie Youtube insbesondere eine jüngere Zielgruppe erreichen können. Die Bürger*innen erwarten eine direkte Kommunikation von Seiten der Stadtverwaltung und die Viralität der Sozialen Medien kann dabei ein innovativer Weg zur Verbreitung von Informationen sein. Unterschiedliche Herausforderungen der Städte und Gemeinden, wie auch hier der Vandalismus oder die Umweltverschmutzung, können über die Sozialen Medien angesprochen, verbreitet und gemeinsame Lösungsideen entwickelt werden. Die direkte Kommunikation mit den Bürger*innen ermöglicht den Städten und Gemeinden auch im Umkehrschluss unmittelbar auf die Ideen und Wünsche der Bevölkerung einzugehen. Kommunale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit müsse künftig auf diesem Wege funktionieren und Instagram, Facebook oder Youtube können wichtige Instrumente bei der Umsetzung sein. Ob Bildmaterial oder Deutschrap, alles ist heute möglich. Wie auch die Heidenheimer Stadtverwaltung begründet, müsse man die Sprache der jüngeren Zielgruppe sprechen, um sie zu erreichen und dabei gilt auch der Deutschrap als ein legitimes Mittel.

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