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NetZero-Gebäudesanierung nach dem Energiesprong-Prinzip


Die Wärmewende bietet Kommunen viele Potenziale: mehr Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und vor allem Klimaschutz. Eine große Herausforderung der kommunalen Wärmewende ist die strategische Herangehensweise. Aus diesem Grund wird in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme der kommunalen Gegebenheiten gemacht, um die aktuelle Situation analysieren zu können. Auf dieser Grundlage kann ein strategischer, effizienter und koordinierter Wärmeplan erstellt werden. Bei der Sammlung von Daten werden beispielsweise Typ und Alter der Gebäude erfasst oder Informationen über bestehende Heizwerke und Wärmetechniken generiert. In einem zweiten Schritt wird eine Energiepotenzialanalyse durchgeführt und verschiedene Erneuerbare Energien auf ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit verglichen. In Bezug auf Solarenergie können Solardachkataster beispielsweise häusergenaue Prognosen geben, wie viel Energie benötigt wird. Mithilfe aller gesammelter Daten wird das Wärmekonzept für die Gemeinde erstellt. Um sicherzustellen, dass das Wärmenetz effizient und nachhaltig genutzt wird, muss gewährleistet werden, dass die Stadtteile recht dicht besiedelt sind mit einer hohen Wärmebedarfsdichte, da sich andernfalls vielleicht eher Einzelheizungen anbieten.

Da nahezu die Hälfte des Wärmenergiebedarfs auf Privathaushalte entfällt, kommt Kommunen eine Schlüsselrolle in der Wärmewende zu. Allerdings ist eine Hauptursache für die mäßig vorangehende Wärmewende ist fehlendes Know-how und kaum erprobte Geschäftsmodelle. Aus diesem Grund werden die 3 Modellkommunen bei der Wärmeplanung begleitet und bei der Sammlung, Systematisierung und Neubewertung der Handlungsempfehlungen unterstützt. Die Erkenntnisse sollen mittels Realdokumentation für andere Kommunen aufbereitet werden, sodass ein Informations- und Wissenstransfer zwischen den Akteuren erfolgt und die Umstellung auf netzgebundene Wärmeversorgung erleichtert.

 

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