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Praxisbeispiele aus den Kommunen: SDGs gestalten das Leben vor Ort


Sozialnavigator – Erzgebirgskreis

Die Internetplattform „Sozialnavigator“ stellt umfassende Informationen zu sozialen und aktuellen Angeboten im Erzgebirgskreis bereit. Damit erfüllt das Projekt insgesamt drei der SDGs: „Keine Armut“, „Kein Hunger“ und „Gesundheit und Wohlergehen“. Bürger*innen, Kommunen, Sozialdienstleister und Wohlfahrtsverbände nutzen die Plattform als Informationsmultiplikator. 

Vermieten an Wohnungslose mit der Stadt Freiburg 

Mit dem Projekt möchte die Stadt Freiburg Geflüchteten und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen die Möglichkeit einräumen, eine neue Wohnung zu beziehen. Dabei ist die Stadt auf die Partizipation und Unterstützung der Bürger*innen angewiesen. Bei der Akquise erfragt die Stadt nach potenziellen zur Verfügung stehenden Wohnraum, der für  Wohnungslose zur Vermietung freigegeben werden kann. Somit kann ein wichtiger Beitrag zur Integration geleistet werden und den in Not geratenen Menschen eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben gegeben werden. Die gesellschaftliche Integration durch privaten Wohnraum wird von Seiten der Stadt bezuschusst. Die Vorteile der potenziellen Vermieter*innen belaufen sich zum Beispiel auf eine Mietausfallgarantie, einen Renovierungszuschuss, sowie eine Probezeit für den/ die neue/n Mieter*in. 

Projekt KÜKI – Kümmerer für Kinder in Bayreuth 

Das Projekt umfasst eine Betreuung bei familiären Ausnahmesituationen. Hier kümmern sich ehrenamtlich Engagierte um die Kinder sozial benachteiligter Familien. Dabei werden die Ziele „Keine Armut“ und „Hochwertige Bildung“ gewährleistet und jedem Kind die Möglichkeit eingeräumt ein gutes Bildungsangebot wahrzunehmen. 

Insektenfreundliches Geestland 

Das Projekt "(M)ein vielfältiger Lebensraum – natürlich, lebendig, bunt" setzt sich das Ziel innerörtliche Rabatte insektenfreundlich und farbenfroh umzugestalten. Die Einbindung der Bürger*innen stieß auf durchaus positive Resonanz. 5.000 bereitgestellte Saatguttütchen zur Optimierung der Insektenfreundlichkeit in den privaten Gärten war nach kürzester Zeit vergriffen. Gleichzeitig wurden über 80.000 m² Blühstreifen inner- und außerorts angelegt. 

Das Projekt hat die Zivilgesellschaft, die Stadt, Naturschutzverbände, Imker und sogar Kitas miteinander verbunden. Hier werden insgesamt drei der SDGs umgesetzt: „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, „Maßnahmen zum Klimaschutz“ und „Leben an Land“. 

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