Smart City Paderborn

Projekt Schlosskreuzung – Verkehrsflussoptimierung


In Schloß Neuhaus in Paderborn sollen durch intelligente Ampelsteuerungen und das Erheben von Echtzeitdaten Stop&Go Bewegungen, unnötige Wartezeiten und Staus verhindert werden. Dadurch soll der Verkehrsfluss gleichmäßiger fließen sowie Lärm und Schadstoffemissionen reduziert werden. Dies soll vor allem die Lebensqualität der Anwohner:innen verbessern und die Standortattraktivität für Unternehmen und Pendler erhöhen.


Schlosskreuzung Paderborn

Im Rahmen des Projektes werden sechs Ampeln umgerüstet und im Versuchsgebiet digitale Infrastruktur zur Echtzeit-Verkehrsdatenerfassung aufgebaut. Mit Hilfe der Daten und durch eigens entwickelte Optimierungsalgorithmen werden die Ampelsteuerungen flexibel und entsprechend dem aktuellen Verkehrsgeschehen angepasst.  Des Weiteren werden zur Erfassung von Fußverkehrsströmen neue Verkehrserfassungstechniken getestet. Die Nosco-Hybridkamera erkennt den Fußverkehr per Wärmebild, der Radar-Taster soll ebenfalls Fußverkehr erfassen. Diese dienen speziell dem Zweck wartende Fußgänger:innen vor Ampeln automatisch erfassen zu können. Zudem wird ein weiterer Radar-Sensor zur Rückstauerkennung für den Kfz-Verkehr eingesetzt. Die Kameras und Sensoren nehmen keine personenspezifischen Daten auf. Es werden keine Filmaufnahmen oder Fotografien gemacht, mit denen Personen identifiziert werden könnten.

Das „Pilotprojekt Schlosskreuzung“ begann im Februar 2019 mit der Analyse des Ist-Zustandes und der Erstellung der Verkehrssimulation. Diese dienen zur Entwicklung des Steuerungsalgorithmus für eine optimale dynamische Verkehrsregelung. In diesem Jahr folgt die Testphase und zum Abschluss die Auswertung der Ergebnisse. Sowohl die entwickelten Methoden, das Modell als auch die Projektergebnisse sollen am Ende auf jede andere städtische Verkehrssituation übertragbar sein. Das Projekt hat eine Gesamtlaufzeit von drei Jahren.

In das Modellprojekt werden insgesamt ca. 2,3 Millionen Euro investiert, davon stellt das Land NRW ca. 1,7 Millionen Euro zur Verfügung (Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen). Teil des Projekts sind neben dem Straßen- und Brückenbauamt der Stadt Paderborn und der Universität Paderborn die Unternehmen Stührenberg GmbH aus Detmold und RTB GmbH und Co. Kg aus Bad Lippspringe.

Weitere Informationen zum Projekt „Schlosskreuzung“

https://digitale-heimat-pb.de/projekte/pilotprojekt-schlosskreuzung/

https://digitale-heimat-pb.de/erklaervideos/

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