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Datensicherheit und IoT-Anwendungen in Kommunen fördern – Stadt Ulm nimmt an der SMIoTI-Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik teil


Ursprünglich startete im Frühjahr 2020 die Studie "SMIoTI (Secure Municipal Internet of Things Infrastructures)“. Zunächst wurden die vier Städte Haßfurt, Kaiserslautern, Wolfsburg und Solingen, die am Modellprojekt „Smart Cities“ vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) teilnehmen, ausgewählt, um gemeinsam bestehende Smart-City-Projekte auf ihre Daten- und Informationssicherheit zu prüfen und analysieren. Unterdessen werden im Rahmen der Studie vier weitere Städte, darunter die Stadt Ulm, bei der Entwicklung eigener Smart City-Infrastrukturen unterstützt und begleitet. Ein breites und zeitgemäßes Angebot von IoT-Infrastrukturen ermöglicht, Städte und Gemeinden mithilfe intelligenter Anwendungen komfortabler, sicherer und effizienter zu gestalten. Sensoren, die Schäden an Gebäuden messen oder die Verfügbarkeit bestimmter Parkplätze ausfindig machen können, sind Beispiele für eine moderne und innovative Stadtentwicklung. Die digitalen Anwendungen kommen dabei sowohl den ortseigenen Bürger*innen zugute wie auch Tourist*innen oder der regionalen Wirtschaft und Unternehmen.

Ein höchst relevanter Faktor bei der Entwicklung und Etablierung der IoT-Infrastrukturen sowie bei Digitalisierungsstrategien generell ist die Informationssicherheit. Das Ziel der BSI-Studie ist daher, auf den Erkenntnissen der Stadt Ulm und den anderen teilnehmenden Kommunen aufzubauen und für Handlungsempfehlungen für die IT-Sicherheit in Digitalisierungsprojekten zu nutzen.

Die Stadt Ulm hat im Juli 2019 neben den Städten Solingen und Wolfsburg die Förderstaffel „Modellprojekte Smart Cities“ des BMI in der Kategorie „Großstädte“ gewonnen. Mit dem Fördergeld in Höhe von acht Millionen Euro und der eigenen Investition der Stadt Ulm von vier Millionen Euro möchte sie die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und umsetzen und gleichzeitig den Anforderungen an die Datensicherheit gerecht werden. Das langfristige Ziel des Bundesprojektes ist es, bis zum Jahr 2026 sektorübergreifende Strategien für das zukünftige Stadtleben zu entwickeln und mithilfe der Modellstädte zu erproben.

Weitere Informationen zu der Smart City-Studie hier.

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