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Wenn Influencer die Innenstädte wiederbeleben: Die Stadt Hof zeigt wie es geht


Zum einen wirbt die Influencerin über ihren Blog für unterschiedliche Geschäfte in Hof und zum anderen nutzt sie dafür die soziale Plattform Instagram. Die Influencerin betont, dass die Online-Strategie eine hohe Aufmerksamkeit erfahren hat und wieder mehr junge Menschen in die Innenstädte lockt. Für ihre Arbeit nutzt sie insbesondere gute Fotos, ansprechende Beschreibungen, sowie Hintergrundinformationen zu den Geschäften oder Produkten. Sie platziert nicht nur Bekleidung, sondern auch Möbel-, Elektro- oder Gastronomiegeschäfte in der Innenstadt. Konkret ist die Idee des Bloggens nur ein Mosaikstein eines großen Maßnahmenpaketes. Parallel dazu soll die Realisierung eines Rathausanbau, einer neuen Volksschule und eines Sportzentrums zur Wiederbelebung der Innenstadt in Hof verhelfen.

Kommunen müssen einiges bei der Einstellung von Influencern beachten

Die Frage lautet: Wie kann eine Stadt oder Gemeinde die Vorteile von Social Media nutzen, ohne sich angreifbar zu machen? Wichtig ist dabei, dass das Blogging grundsätzlich möglich ist, solange es keine kommerzielle Bewerbung von Produkten darstellt. Darunter versteht sich eine zielgerichtete Steigerung der Absatz- und Vertriebschancen einzelner Unternehmen durch die Werbung auf Social Media. Sobald die Kommune oder die von der Kommune eingestellte Influencerin Werbung für einzelne Unternehmen, Branchen, Produkte oder Geschäfte macht, wird das Ganze kommerziell. Auf Instagram müssen solche Beiträge explizit als „Werbung“ gekennzeichnet werden. 

Das Beispiel der Stadt Hof verdeutlicht den Nutzen des Einsatzes von Social Media. Die Plattformen nehmen einen großen Stellenwert im Alltag der Bevölkerung ein, von Jung bis Alt. Da viele Unternehmen mit dem Medium und dem digitalen Voranschreiten noch nicht sehr vertraut sind, kann die Form des Bloggens und der Werbung über Instagram eine neue Möglichkeit zur Wiederbelebung der Innenstädte darstellen. In Hof sind die Einzelhändler zufrieden und der Blog hat täglich über 300 Zugriffe. Das Potenzial eines solchen Ansatzes kann als Pionier für andere Städte und Gemeinden im Umgang mit zunehmenden Leerständen in den Innenstädten sein.

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