demokratie

Wie „Familie, Partizipation und Demokratie“ zusammenpassen


Demokratische Werte können nur durch den Dialog und das Zusammenkommen gelebt und garantiert werden, und nur so können auch demokratische Werte wie Akzeptanz, Teilhabe oder Zusammenhalt forthin bestehen. Unterschiedliche „Good Practice Projekte“ zeigen welche wichtige Rolle Familien bei der Gestaltung von Demokratie und der Partizipation am politischen und sozialen Alltag einnehmen können. 

Demokratiebildung in der Familienbildung – Potenziale früh stärken 

In den Familien erlernen die Kinder und Jugendlichen ihre ersten Bindungs- und Bildungserfahrungen, die sie für das weitere Zusammenleben mit- und untereinander prägen. Das familiäre Umfeld prägt die Gestaltung der primären und sekundären Sozialisation und kann weiter bereits schon im frühen Kindesalter die Grundlage für eine demokratische Lebensform legen. Aber wie können Familien, Kinder und Jugendliche zu politisch starken und selbstbewussten Persönlichkeiten machen? – eine Frage auf die unterschiedliche „Good Practice Projekte“ Antwort geben. 

Die Villa Fohrde (Kultur- und Bildungshaus im Land Brandenburg) bietet zum Beispiel politische Planspiele als 2-stündige Bildungsmodule für Gruppen an, um spielerisch an die Politik heranzugehen. „Deutschland zwischen Willkommenskultur, Rechtsruck und Fake News“, nehmen die Initiatoren des Projektes als Anlass in den Austausch zu kommen und sich über unterschiedliche Meinungen und Ansichten des politischen Alltages auszutauschen. Es sei wichtig, schon früh zu erkennen, dass neue Blickwinkel nur durch die Debatte oder Meinungsverschiedenheiten erkannt werden können. Primär geht es hier darum die Zivilgesellschaft zu stärken und dem Rassismus entgegenzutreten. 

Nicht zuletzt nehmen besonders die Kommunen eine wichtige Rolle in der Ausgestaltung familiärer Demokratiebildung ein. Diese müssen eine Anlaufstelle im Umgang mit einhergehenden Problemen im Rahmen der Sensibilisierung für demokratische Werte und Lebensformen sein. Das Projekt„Ich brauche Dich“ wird zum Beispiel von dem Regionalzentren für demokratische Kultur Landkreis und Hansestadt Rostock und Vorpommern-Rügen ermöglicht. Träger dabei ist die Evangelische Akademie der Nordkirche, wobei die familiären Beziehungen gestärkt werden und der Weg hin zu einer Belebung demokratischer Werte im Rahmen der Erziehung gelegt. 

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